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Android App Sammlung #10

Willkommen zur vermutlich letzten Ausgabe der App Sammlung für das Jahr 2011. Ich habe wieder versucht drei mehr oder weniger interessante Apps herauszusuchen und diese kurz vorzustellen. Es sind mal wieder Apps aus drei verschiedenen Kategorien vertreten. Langsam wird es ja doch schon schwer über Apps zu schreiben die noch nicht so bekannt sind. Vielleicht ist ja was für euch dabei. Viel Spaß beim Lesen.

Software Data Cable

Software Data CableIch war ziemlich genervt davon immer wieder das USB Kabel hervorzukramen, wenn ich mal flott was auf die Speicherkarte von meinem Smartphone schieben wollte. Es gibt zwar umfangreichere Lösungen wie MyPhoneExplorer und Co aber das war mir dann doch wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Die App Software Data Cable ist da wesentlich schlanker und komfortabler. Die App gibt es kostenlos, doch ist diese mit recht aufdringlicher Werbung und Spendenaufrufen zugepflastert. Doch das stört nicht weiter, denn man muss die App selbst ja nicht großartig bedienen. Software Data Cable stellt einen FTP Dienst auf dem Smartphone bereit. Dieser lässt sich auch einigermaßen gut konfigurieren. Somit kann der Zugriff mit einem Passwort geschützt werden oder beispielsweise der Port geändert werden. Es gibt auch noch eine Option “Lock access in ROOT”. Damit wird erhält man dann über den FTP-Client nicht nur Zugriff auf die Speicherkarte sondern auch auf das Wurzelverzeichnis (/). Eine aktive WLAN Verbindung wird zum benutzen der App voraus gesetzt. Über 3G beziehungsweise UMTS funktioniert der ganze Spaß nicht. Das würde auch irgendwie keinen Sinn machen. Nachdem alle Konfigurationen den Wünschen entsprechend vorgenommen wurden kann der Dienst gestartet werden. Nach dem Start blendet die App auch die entsprechende Adresse ein über die auf das Gerät zugegriffen werden kann. Auf eurem PC oder Notebook wird dann natürlich zum Zugriff auf das Smartphone ein entsprechender FTP-Client wie FileZilla benötigt.
Software Data Cable ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss aber ich finde es doch schon bequem die Daten über WLAN mit dem Smartphone auszutauschen. Ob man am PC nun einen Dateimanager/Explorer öffnet oder den FTP-Client ist dann auch egal. Es entfällt jedenfalls der Griff zum USB Kabel und der eventuelle Kampf mit USB Treibern. Ziemlich bequem ist auch die Tatsache, dass die Speicherkarte nicht ausgeworfen werden muss, sondern ganz normal zur Verwendung bereit stehen bleibt.


Groundhog Newsreader

GroundhogEs gibt ja noch Leute, die ganz klassisch einige Newsgroups lesen. Auch an manchen Unis werden Newsgroups noch benutzt. Die Auswahl an Newsreadern für Android ist leider weder groß noch gut. Groundhog ist kostenlos und sogar OpenSource. Auch Groundhog hat leider einige Macken. Die Einrichtung eines Newsgroup Accounts geht schnell und einfach vonstatten. Man muss nur die Daten des Servers und die Login Daten bereit haben, dann kanns auch schon los gehen mit dem abonnieren einzelner Newsgroups. Abgesehen vom Encoding des Textes gibt es nicht viel nennenswerte Einstellungsmöglichkeiten. Die abonnierten Newsgroups werden in einer Liste untereinaner angezeigt. Es kann eingestellt werden ob in einem gewissen Intervall die Newsgroups auf neue Einträge geprüft werden. Auf Wunsch kann man dann darüber benachrichtigt werden, wenn es neue Beiträge gibt. Soweit funktioniert es ja ganz gut, jetzt kommt allerdings der ganz große Wermutstropfen: Die Anzeige der Beiträge lässt sich nicht sortieren. Nach welchem Kriterium die Beiträge sortiert werden kann ich nicht feststellen. Es wäre schön, wenn immer der aktuellste Beitrag oben steht, das ist aber leider nicht der Fall. Somit wird die Bedienung der App ziemlich unkomfortabel. Das ist schade, ließen sich die Artikel vernünftig sortieren wäre Groundhog ein super Newsgroup Reader für Android.


Wunderlist

Kommen wir nun zu einem meiner Lieblingstools überhaupt: Wunderlist. Wunderlist ist ein sehr nettes Tool zur Aufgabenverwaltung. Mit Wunderlist lassen sich Aufgaben über einen Webdienst mit mehreren Geräten synchronisieren. Aufgaben und Aufgabenlisten können auch mit anderen Personen geteilt werden. Die Funktionen von Wunderlist sind auch nicht gerade knapp bemessen. Erinnerungen an Aufgaben können gesetzt werden. Benachrichtigungen gibt es dann entweder per Email und/oder nativer Android Benachrichtigung. Weiterhin können Tasks über die App, das Webinterface oder per Email angelegt werden. Einzelnen Aufgaben können Notizen und Prioritäten zugewiesen werden. So hält man immer einen Überblick über besonders wichtige Aufgaben. Die Aufgaben lassen sich dann auch noch nach gewissen Kriterien filtern. Die App ist nicht nur funktional sondern auch noch schick. Wem das Standardlayout nicht gefällt, der kann auch ein bisschen etwas daran verändern. Seit ein paar Versionen gibt es auch ein Wunderlist Widget, welches anstehende Aufgaben auf dem Homescreen anzeigt. Wunderlist lässt eigentlich kaum Wünsche offen, wenn es um Aufgabenverwaltung geht. Allerdings gibt es bisher nicht die Möglichkeiten wiederkehrende Aufgaben in bestimmten Intervallen anzulegen.
Ich bin derzeit fleißig am ausprobieren ob ich die Aufgabenverwaltung über den Google Kalender durchführe oder eben ein anderes Tool wie Wunderlist benutze. Momentan bin ich mit Wunderlist ziemlich zufrieden. Einzig, dass man keine wiederkehrenden Aufgaben anlegen kann stört mich ein wenig. Aber solche Aufgaben hat man nach gewisser Zeit ohnehin von selbst auf dem Schirm. Besonders schön ist noch: Bei Wunderlist handelt es sich um eine Software aus Deutschland.

Android App Sammlung #9

Die letzte Ausgabe meiner Android App Sammlung ist ja nun schon einige Zeit her. Meistens hatte ich Apps gewählt, die ich nicht in aller Kürze beschreiben konnte oder die App-Vorstellungen gingen thematisch sehr stark in eine Richtung, sodass sich ein ausgegliederter Post lohnte, wie es bei den Beitrag über die verschiedenen Android Launcher der Fall war. Dieser bekommt bald übrigens einen Nachfolger, so viel schon einmal dazu.
Doch zurück zum Wesentlichen. In der neunten Ausgabe meiner App Sammlung gibt es wieder 3 Apps kurz und knackig präsentiert.

AutoScout 24

Autoscout24 Android AppAutoscout24 dürfte an sich jedem bekannt sein. Es handelt sich um ein Online Portal für den Kauf und den Verkauf von Fahrzeugen. Ein Autokauf steht zwar vergleichsweise selten an aber die App begeistert mich stets aufs neue, sodass ich sie euch einfach kurz vorstellen muss. Die Autoscout24 App gibt es kostenlos im Market.
Die App bietet alle Features, die man von Autoscout24 gewohnt ist. Fahrzeuge können nach den üblichen Kriterien gesucht werden. Die App wirkt insgesamt sehr aufgeräumt. Nach dem Start der Autoscout24 App sieht man direkt die Suchmaske, bei der man die Suchkriterien festlegen kann. Das Menü wurde mittels Tabs am unteren Bildschirmrand realisiert. Das ist zwar nicht so, wie es in den meisten Android Apps umgesetzt wird aber es sieht ganz schick aus. Hat man dann ein Fahrzeug gefunden, dass einem zusagt lässt sich dieses aus der Liste der Ergebnisse auswählen. Eine entsprechende Detailansicht wird dann angezeigt. Der Anbieter des Fahrzeuges kann direkt aus der App kontaktiert werden. Weiterhin ist es möglich das Fahrzeug als Favorit abzuspeichern, sodass man es später schnell wieder findet.
Das eigentlich coole an der App ist jedoch die “Visual Search” genannte Funktion. Mit diesem Feature können Fahrzeuge “visuell” gesucht werden. Dazu wird dann natürlich die Kamera benutzt. In der Autoscout24 App erscheint dann ein weißes Rechteck, welches über das hintere Nummernschild des Fahrzeuges platziert werden muss. Scheinbar wird dann anhand der Abstände zwischen Kennzeichen und den Rücklichtern ermittelt um welche Marke und welches Modell es sich handelt. Das funktionierte bei meinen Testversuchen ganz gut und ich finde es cool. Es kann hilfreich sein, wenn man unterwegs ein etwas selteneres Fahrzeug sieht, dass einem gefällt und man wissen möchte um welches Modell es sich genau handelt. Bei der visuellen Suche setzt AutoScout24 auf die Community. Diese soll dazu beitragen, dass das System schneller lernt. Die Platzierung des Rechtecks fiel mir anfangs etwas schwer. Obwohl es genau über dem Nummernschild war, hat die App gemeckert, dass kein Kennzeichen gefunden wurde. Die Erkennung hat bei mir auch noch nicht so ganz genau funktioniert. Einen Blick ist die App jedenfalls wert.


Brilliant Quotes

Brilliant QuotesWie der Name schon andeutet, geht es in Brilliant Quotes um Zitate. Eigentlich hatte ich mir ja nur eine App gesucht, die zufällig irgendein Zitat auf den Homescreen zaubert. Brilliant Quotes kann allerdings noch ein bisschen mehr. Die App greift auf eine große Datenbank mit Zitaten zu und sie ist kostenlos im Market verfügbar. Die kostenlose Version beinhaltet Werbeanzeigen, die mich aber nicht weiter gestört haben. Die Premium Version bietet die gleichen Features wie die kostenlose Version, enthält aber keine Werbung. Die Zitate sind sowohl nach deren (vermeintlichen) Urheber und nach einigen Kategorien sortiert. Es ist auch möglich bestimmte Kategorien oder Personen zu filtern. Zusätzlich gibt es in Brilliant Quotes auch eine “Top 20″ Kategorie, in der nur die beliebtesten Zitate angezeigt werden. Wenn man ein Zitat besonders toll findet, so kann man dieses als Favorit ablegen oder beispielsweise via Facebook oder E-Mail teilen.
Natürlich liefert Brilliant Quotes auch ein Widget, das zufällig ausgewählte Zitate auf dem Homescreen anzeigt. Es gibt ein großes und ein kleines Widget. Beide Widgets lassen sich ziemlich detailliert konfigurieren.
Brilliant Quotes ist insgesamt eine tolle App. Man kann dort prima nach tollen Zitaten stöbern. Ich persönlich finde das bequemer als über eine Website.


3G Watchdog

3G Watchdog3G Watchdog ist eine App, die den Traffic, der über das mobile Internet verursacht wird, zählt und protokolliert. 3G Watchdog gibt es kostenlos im Market. Viel gibt es zu dieser App eigentlich nicht zu sagen. Die App gehört bei mir mittlerweile zu den Apps, die ich ständig nutze. In den Einstellungen kann ein Datenvolumen und ein Zeitraum, für den das Volumen gültig ist, festgelegt werden. Nach ein paar Tagen stellt 3G Watchdog dann auch Hochrechnungen an, wie hoch der Datenverbrauch bei konstantem Traffic sein würde. Ab einem Wert, den man selbst festlegen kann (beispielsweise 90%), gibt die App eine Warnung aus. Wenn APNdroid oder Juice Defender installiert sind, kann 3G Watchdog auch die mobile Internetverbindung selbständig an- und abschaltern. Ich habe die App so konfiguriert, dass sie permanent in der Statuszeile erscheint, wenn eine Verbindung ins mobile Internet besteht. Zieht man die Statusleiste dann nach unten erscheinen weitere Details über den Verbrauch. 3G Watchdog bietet auch noch ein paar Widgets an, die ich bisher aber noch nicht benutzt habe.
Im Protokoll lässt sich auch der Verbrauch der vergangenen Tage anzeigen. Die Wochen- und Monatszähler können weiterhin auch vom Benutzer manipuliert werden, falls das nötig sein sollte. 3G Watchdog zählt sowohl den Up- als auch den Downstream. Wie genau das mit dem Traffic, den der Provider misst, übereinstimmt kann ich nicht sagen. Für einen groben Anhaltspunkt reicht mir das jedoch durchaus. Wenn die App jetzt noch zeigen würde, welche App wieviel Traffic verursacht, wäre das noch toller. Diese Funktionalität gibt es jedoch nur bei 3G Watchdog Pro.
3G Watchdog funktionierte bisher echt super und ich kann es jedem nur empfehlen, der den Datenverbrauch ungefähr messen will.

Android App Sammlung #8

Da es in letzter Zeit wieder etwas ruhiger um Android geworden ist (ist das die Ruhe vor dem Sturm?), habe ich mich mal wieder etwas ausführlicher nach ein paar interessanten Apps umgesehen. Wie immer versuche ich, bei den Vorstellungen der Apps in dieser Serie Überschneidungen von Funktionen zu vermeiden um so eine größere Vielfalt in den einzelnen Artikeln zu gewährleisten. Dieses mal sind zwar zwei Apps aus der Kategorie Multimedia dabei, doch diese unterscheiden sich ziemlich stark. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

SoundHound
SoundHound AndroidMit SoundHound ist es möglich, Lieder die gerade in der Umgebung abgespielt werden zu erkennen. Die App ist kostenlos im Market verfügbar. Es ist Werbung enthalten aber diese ist nicht sonderlich aufdringlich. Es gibt noch eine kostenpflichtige Version ohne Werbung.
SoundHound benötigt eine Internetverbindung damit in der Datenbank der Abdruck dem passenden Lied zugeordnet werden kann. Es ist aber auch möglich die Suche offline zu speichern und später durchzuführen, wenn eine Internetverbindung vorhanden ist. Damit SoundHound zuverlässig funktioniert, sollte man das Smartphone möglichst nah an den Lautsprecher bringen. Die App nimmt für eine gewisse Zeit über das Mikrofon das Lied auf und sucht dann anhand dieses Abdruckes in einer Datenbank nach dem Lied. Auf vielen Seiten liest man, dass SoundHound sich besonders auf Partys dazu eignen würde um Freunde zu beeindrucken. Dem kann ich nur bedingt zustimmen, da es in den meisten Clubs oder Discos doch schon recht laut ist und die Umgebungsgeräusche so in den meisten Fällen den aufgenommenen Ausschnitt so verfälschen, dass das Lied nicht erkannt werden kann. In einem kleineren Kreise und in ruhiger Umgebung funktioniert SoundHound aber einwandfrei und erkennt die meisten Lieder. Wenn ein Song nicht gefunden wird, liegt es meistens daran, dass er nicht in der Datenbank vorhanden ist.
Außer der Erkennung von abgespielten Liedern bietet SoundHound noch ein paar weitere Funktionen. So soll die App zum Beispiel auch selbst gesungene Lieder erkennen. Das ist mir bisher, wahrscheinlich aufgrund mangelndem Talents, nur bei “alle meine Entchen” gelungen. Des Weiteren bietet SoundHound nach einer erfolgreichen Suche noch an, das Lied bei Amazon MP3 zu kaufen oder auf YouTube danach zu suchen. Selbstverständlich lässt sich auch der Songtext anzeigen.
SoundHound gehört für mich definitv zu den “must have” Apps und es ist eigentlich eine der ersten Apps, die ich nach dem Flashen einer neuen ROM direkt wieder installiere. Ich kann euch nur empfehlen euch diese App mal anzuschauen!


Öffi
Öffi AndroidÖffi ist besonders für diejenigen geeignet, die öfters mal auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Aber auch diejenigen, die gelegentlich mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und sich nicht besonders gut mit dem Fahrplan auskennen. Öffi beeinhaltet da eigentlich alles, was man braucht. Öffi arbeitet standortbasiert und zeigt im Startbildschirm die nächstgelegenen Haltestellen samt der Zeit bis zur nächsten Abfahrt an. Laut der Beschreibung im Market sollen auch Verspätungen berücksichtigt werden. Wählt man eine Haltestelle aus, so wird der entsprechende Eintrag ausgeklappt und der Fahrplan der nächsten Stunden wird angezeigt. Wenn man das Smartphone jetzt noch quer hält, wird neben der Liste mit den Haltestellen noch eine Karte angezeigt, auf der die einzelnen Haltestellen eingezeichnet sind. Die Karte basiert auf Google Maps. Weiterhin ist es möglich einen Start- und einen Zielpunkt anzugeben. Öffi zeigt daraufhin dann alle möglichen Verbindungen an, die einen ans Ziel führen. Dabei werden nicht nur Busverbindungen aufgelistet, sondern beispielsweise auch Zugverbindungen. Neben den genannten Funktionen kann man in Öffi auch noch die Netzpläne bestimmter Regionen, beispielsweise Köln oder Bonn, anzeigen. Um diese Informationen beziehen zu können benötigt Öffi natürlich eine Internetverbindung.


WinAmp
WinAmp AndroidWinAmp ist ein MediaPlayer, den die meisten wohl von Windows kennen dürften. Seit ein paar Tagen ist WinAmp für Android in der finalen Version 1.0 kostenlos im Market verfügbar. Seit der Betaphase hat sich insbesondere bei der Optik der App einiges getan. WinAmp kommt mit einigen Features daher. Wenn die Last.fm App installiert ist, kann der Scrobbler benutzt werden. Wie bei Musik Playern üblich, gibt es auch eine Playlistfunktion. Zum Einen lassen sich dynamische Wiedergabelisten (zB Meist gespielt) verwenden, zum Anderen kann man aber auch eigene Wiedergabelisten anlegen. Die Musikbibliothek kann nach Titel, Interpret, Alben und Genre durchsucht werden. Alternativ kann man auch eigene Suchbegriffe verwenden. Die SHOUTcast Radiostationen sind natürlich auch mit dabei. Hier sollte man jedoch beachten, dass diese Webradios, je nach Qualität, einiges an Traffic verursachen. Ein entsprechender Internet Tarif wäre daher empfehlenswert. WinAmp bietet zusätzlich noch an, dass die Bibliothek mit dem PC synchronisiert wird. So wie ich das sehe, funktioniert das aber nur, insofern man am PC auch WinAmp verwendet. Alles in Einem ist die GUI der App wirklich sehr übersichtlich. Wenn man auf die Schnelle Musik abspielen möchte oder einfach immer Informationen auf dem Home Screen haben möchte, dann gibt es auch ein Widget, welches diese Funktionen erfüllt.
Ich habe bislang immer MixZing zur Wiedergabe von Musik benutzt. MixZing ist immernoch ein klasse Player aber mittlerweile hat WinAmp ihn abgelöst. WinAmp für Android gefällt mir sehr gut.

Android App Sammlung #7

Und wieder einmal gibt es einen neuen Beitrag in dieser Serie. Wie immer bin ich bemüht Apps aus verschiedenen Bereichen zusammen zu stellen, damit möglichst für alle etwas dabei ist.
Auch die drei Kandidaten für heute lassen sich unterschiedlichen Verwendungszwecken zuordnen. Diese werden hier mehr oder weniger ausführlich vorgestellt.

Ran
Die App von Ran ist eindeutig etwas für die Fußballfreunde unter uns. Zugegeben, die Benutzeroberfläche ist nicht sehr schön gestaltet aber daran gewöhnt man sich. Dafür gleicht die App das mit den Features wieder aus. Mit die App kann man Informationen über die Champions League, Europa League, Bundesliga und die zweite Bundesliga abrufen. Bei der Bundesliga können die Ergebnisse des Spieltages und die aktuelle Tabelle angesehen werden. Des Weiteren gibt es am Spieltag einen Live Ticker. In der Champions League und in der Europa League gibt es zusätzlich noch Videos von den Highlights. Diese sind allerdings auf englisch. Fällt ein Tor, so ist die Szene schon ein paar Minuten später in der App vorhanden. Für die Bundesliga wäre das auch sehr wünschenswert aber das dürfte leider aus lizenzrechtlichen Gründen nicht machbar sein. Dieses Feature ist auf jeden Fall cool, wenn man ein Tor verpasst hat und man mal wieder ewig auf die nächste Wiederholung warten muss.
Des Weiteren können mit der Ran App noch allgemeine News zum Fußball und einigen Vereinen abgerufen werden.
Die Benutzeroberfläche gefällt mir nicht besonders gut aber ansonsten ist die Ran App ziemlich gut geworden. Sie bietet für den Fußball Fan eigentlich Zugriff auf alles, was dieser unterwegs wissen will. Ein Knaller wäre es natürlich noch, wenn die App eine Benachrichtigung gibt, wenn sich der Spielstand der Lieblingsmannschaft ändert.


Google Reader
Im Laufe der Woche hat Google endlich eine App für den Google Reader veröffentlicht. Ich wollte erst einen eigenen Beitrag darüber schreiben, hatte dann aber doch nicht die Muße dazu. Also packe ich es in die App Sammlung. Mich hat es ehrlich gesagt ein bisschen gewundert, dass es so lange gedauert hat bis Google eine vernünftige Möglichkeit anbietet den Reader mit Android Geräten zu benutzen. Aber Gut Ding braucht bekanntlich Weile und wie man es nicht anders von Google erwartet hat ist da eine klasse App bei rausgekommen. Die Google Reader App gibt es natürlich kostenlos im Market.
Im Google Reader kann man verschiedene RSS Feeds eintragen. So ist es möglich sich zentral über neue Beiträge informieren zu lassen.
Die App bietet alle Features, die man auch vom Webinterface her kennt, also Abonnement hinzufügen, entfernen und natürlich Beiträge lesen.
Wenn man in der Reader App sein Google Konto einträgt werden (nicht)gelesene Artikel sogar synchronisiert. Mittels eines integrierten Plugins können Videos in den Beiträgen direkt in der Google Reader App abgespielt werden. Des Weiteren ist es noch möglich die Anordnung der Abonnements per Drag&Drop selbst vorzunehmen.
Bei der Darstellung der Beiträge muss man berücksichtigen, dass die Reader App auch den Text darstellt, den der Feed liefert. Handelt es sich um einen Volltextfeed, was ja mittlerweile bei den meisten Seiten der Fall ist, so kann der Artikel komplett in der App gelesen werden. Liefert der Feed allerdings nur Textauszüge muss der Text auf der Website gelesen werden. Der Reader öffnet dazu den als Standard eingestellten Browser.
Alles in Einem bin ich sehr froh, dass es endlich die Google Reader App für Android gibt. Da meine Abos überwiegend aus Volltextfeeds bestehen finde ich es sehr bequem mal gerade zwischendurch reinzuschauen was es so neues gibt.


eBay
Mit der offiziellen eBay App ist es möglich komfortabel von unterwegs auf das eBay Konto zuzugreifen. Startet man die App und loggt sich ein, so bekommt man alle Funktionen, die man von der “Mein eBay” Seite gewohnt ist, angezeigt. Per Klick auf den entsprechenden Button kann man also beispielsweise die Beobachtungsliste, Artikel auf die man bietet und verkaufte Artikel aufrufen. Alle weiteren Funktionen sind auf dem Screenshot zu sehen.
Ein Suchfeld um eBay nach Artikeln zu durchsuchen gibt es natürlich auch. Besonders nützlich ist es auch, dass man auf private Nachrichten zugreifen kann. Ein Feature, dass ich allerdings noch nicht getestet habe ist die Benachrichtigungsfunktion für Auktionen. Mittels dieser Funktion kann man sich kurz vor Ende eines Angebotes benachrichtigen lassen.
Die Artikelbeschreibung wird in der App jedoch nur verkürzt angegeben. Die komplette Fassung kann aber im Browser geöffnet werden.
Ich habe die eBay App noch nicht benutzt um einen Artikel zu kaufen. Vielleicht hole ich das in den nächsten Tagen noch nach. Die App erscheint mir aber durchaus sehr nützlich. Die Beschwerden in den Market Kommentaren, dass die App langsam sei kann ich nicht bestätigen. Die App ist natürlich kostenlos und auf jeden Fall einen Blick wert.

Einen QR Code für die Ran App konnte ich leider nicht generieren, da ich irgendwie den Paketnamen der App nicht herausfinden kann. Sobald ich es geschafft habe, liefere ich den natürlich nach.

eBayGoogle Reader

Android App Sammlung #6

Seit der letzten App Vorstellung ist schon etwas Zeit vergangen, doch jetzt gibt es endlich einen weiteren Artikel.
Die letzte Ausgabe drehte sich ja eher um Apps, die das Smartphone zu einer Art Werkzeug machen.
Im Gegensatz zum letzten Artikel der Appsammlung, stelle ich dieses mal wieder Apps aus verschiedenen Bereichen vor. Wie immer gibt es ganz am Ende des Artikels eine Tabelle mit den jeweiligen QR Codes.

ConverterPad
ConverterPad gibt es kostenlos im Market. Allerdings wird stellenweise Werbung eingeblendet, was aber nicht weiter stört.
Der Name der App deutet schon an, was sie tut. Sie rechnet beliebige Einheiten um. Dazu wählt man eine Kategorie, wie zum Beispiel “Wechselkurs” oder “Länge”. Danach wählt man die Einheit aus, die umgerechnet werden soll. Nachdem der Betrag eingetippt wurde, rechnet die App den entsprechenden Wert in alle anderen bekannten Einheiten um. Bei der Länge gab es beispielsweise Einheiten, von denen ich vorher noch nie gehört habe.
Die App rechnet so gut wie alles um, ob die Ergebnisse alle stimmen habe ich so detailliert nicht geprüft.
Besonders nett ist, dass ConverterPad bei Währungen jeweils den aktuellen Wechselkurs aus dem Internet abrufen kann.


IMDb
Wer kennt sie nicht? Die Internet Movie Database, kurz IMDb. Dort gibt es viele Informationen über so gut wie alle Filme. Zusätzlich kann man dort in Kategorien nach Filmen suchen, sich Trailer anschauen und vieles mehr.
Als ich mir diese App das letzte mal angeschaut habe, hatte diese nur einen sehr geringen Funktionsumfang. Im Vergleich zu damals wurde der Funktionsumfang der App mittlerweile erheblich erweitert.
Der Startbildschirm der App bietet die gewohnten Funktionen der IMDb. Es gibt Kategorien wie bald erscheinende Kinofilme, meist gesuchte Filme, schlechteste Filme und natürlich die Suche in Genres.
Wählt man zum Beispiel den Reiter “US Vorstellungen” aus, so erscheint eine Liste mit den Filmen, die aktuell im Kino laufen. Wird dort ein Film ausgewählt so gibt es, wie man es von der IMDb gewohnt ist, alle verfügbaren Informationen zu dem Film hübsch aufbereitet für das Smartphone. Obwohl ich in den Einstellungen die deutsche Seite ausgewählt habe, sind die Informationen und Filmzitate alle englisch.
Besonders cool ist, dass man sich die Filmtrailer mittlerweile auch auf dem Smartphone anschauen kann. Aber der echte Knüller ist, dass es möglich ist nach der nächsten Vorstellung im Kino zu suchen. Dabei greift die App auf den Standort des Smartphones zurück und gibt die nächsten Vorstellungen in den Kinos in der Nähe an. Hier im Raum Koblenz funktioniert das super. Scheinbar ist es auch möglich das komplette Kinoprogramm eines Kinos über diese App anzuschauen.
Das oben beschriebene gilt sowohl für Filme als auch in den meisten Punkten für TV Serien.
Ihr könnt auch die Geburtstage eurer Lieblingsschauspieler verfolgen und natürlich auch weitere biografische Informationen zu ihnen abrufen.
Die IMDb App ist wirklich gut gestaltet und eine echte alternative zur Hauptseite, die mir nicht wirklich gut gefällt. Die App ist kostenlos im Market verfügbar, was ich ehrlich gesagt nicht erwarte hätte, da der Funktionsumfang doch wirklich sehr gut ist und die IMDb teilweise auch kostenpflichtige Bereiche hat.


Instant Heart Rate
Über die App Instant Heart Rate wurde vor einiger Zeit schon einmal in allen möglichen Android Blogs geschrieben.
Die App soll die Herzfrequenz messen, indem man den Zeigefinger vor die Kameralinse hält. Dazu wird entweder eine gute Beleuchtung oder ein Smartphone mit LED benötigt. Nach etwa 10-15 Sekunden gibt die App dann die Herzfrequenz an.
Laut einigen anderen Blogs soll diese Angabe sogar nur eine geringe Abweichung gegenüber professionelleren Messgeräten haben. Ich konnte die App nicht wirklich testen, da sie auf meinem HTC Magic eher schlecht als recht funktioniert.
Woran es letztlich scheitert kann ich nicht so genau sagen.
Die App ist jedenfalls kostenlos im Market verfügbar. Die eingeblendete Werbung lässt sich im Einstellungsmenü aber abschalten.

ConvertPadIMDbInstant Heart Rate

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