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Archive for the ‘Ubuntu’ Category

Besitzt man eine ATI Grafikkarte, so ist man, insofern man eine Linuxdistribution verwendet ziemlich oft der gelackmeierte. Der ATI Catalyst (fglrx) Treiber macht gerne mal Probleme und wird meiner Ansicht nach von ATI beziehungsweise AMD nicht besonders gut gepflegt. Schon bevor Gnome 3 freigegeben wurde war klar, dass dies nicht dem proprietären Treiber von ATI funktionieren würde. Anfangs klappte es mit dem Nvidia Treiber übrigens auch nicht. Das Problem wurde aber seitens Nvidia relativ zeitnah behoben. Beim ATI Catalyst Treiber blieben die Probleme bis zum 11.12 Release weitestgehend bestehen. Probleme gab es immer, nur äußerten sich diese je nach Version anders. Ganz problemfrei funktioniert Gnome 3 mit dem ATI Treiber unter Linux immer noch nicht aber es ist durchaus benutzbar. Ein paar kleine Anpassungen waren auch mit Catalyst 11.12 erforderlich. Diese werde ich kurz erläutern.

Ich bin gerade auf Ubuntubuzz auf einen sehr interessanten Artikel über die neuen GNOME 3 Mockups gestoßen. Die Diskussionen um GNOME 3 und Unity erhitzen ja schon etwas länger die Gemüter. Auch ich habe darüber schon kurz etwas geschrieben. Unity gefällt mir nach wie vor nicht. Anfangs gefiel mir GNOME 3 ebenfalls nicht, jetzt nutze ich es auf dem Desktop voller Freude. Auf dem Notebook läuft leider noch XFCE, da der Catalyst Treiber von ATI noch nicht mit GNOME 3 klar kommt. Langsam wird es echt mal Zeit dafür… Aber egal, darum soll es hier nicht gehen. Die GNOME Entwickler haben einige Mockups der zentralen GNOME 3 Anwendungen veröffentlicht. Diese Bilder zeigen, wie Teile von Gnome3 in Zukunft aussehen könnten.

Ich picke mir mal exemplarisch einige wenige Bilder raus, da ich finde, dass auf allen Mockups eine klare Linie erkennbar ist, wo es mit Gnome3 hingehen soll. Vielleicht ist das auch gar nicht Gnome3, sondern das ganze wird als irgendwas anderes veröffentlicht. Aber auch das spielt jetzt erstmal keine Rolle.

Es gibt Momente, da kommt man um eine virtuelle Maschine mit Windows nicht herum, da gewisse Software eben nur auf diesem Betriebssystem läuft. Ich hatte zwar schon einmal über den VMware Player gebloggt aber vor einiger Zeit bin ich auf die Virtualbox von Oracle umgestiegen. Die Bedienung ist ein ganzes Stück einfacher und es funktioniert eigentlich alles out of the box. Da ich nicht so von Microsoft Windows begeistert bin habe ich mir anfangs gedacht, dass ich die VM mit Windows 7 ohnehin nicht oft benutzen würde. Also habe ich nur eine virtuelle Festplatte mit etwa 20GB Speicher angelegt. Nach einigen Windows Updates war der Platz nahe zu komplett belegt. Da es ohne größeren Aufwand wohl nicht möglich ist die Größe einer vorhandenen virtuellen Festplatte zu verändern schien es einfacher einfach eine zweite Festplatte zu der virtuellen Maschine hinzuzufügen. Wie das geht möchte ich hier kurz und knapp beschreiben.

Live Systeme sind ja schon was tolles. Damit ist es möglich sich eine Linux Distribution anzusehen und auszuprobieren ohne Änderungen am System vornehmen zu müssen. Das ist besonders für Linux-Neulinge eine gute Möglichkeit einen Einstieg in die “Linux Welt” zu finden. Live Systeme eignen sich aber auch für Leute, die schon Erfahrung mit Linux haben. Ich selbst benutze Live Systeme um mir verschiedene Distributionen anzusehen. Zugegeben, seit Unity und GNOME 3 schiele ich immer wieder zu Ubuntu rüber. Da ich mein ArchLinux aber so richtig mag, kommt es nicht in Frage auf Ubuntu umzusteigen. Da mich aber auch Geschehnisse abseits des Tellerrandes interessieren boote ich spätestens zu jedem neuen Release auch mal Ubuntu. Live Systeme auf einem USB Stick sind da besonderes geeignet, da sie mit recht wenig Aufwand erstellbar sind und auch das dauernde Brennen von CDs entfällt. Ein besonders nettes Tool um ein USB Live System zu erstellen ist UNetbootin.

ASUS-Eee-PC-R011PX-netbook-mit-linuxEnde Juli habe ich eine Pressemitteilung von ASUS erhalten, in der der ASUS Eee PC R011PX – ein Netbook mit Ubuntu – angekündigt wurde. Da es derzeit ja nicht unbedingt viele Netbooks mit Ubuntu auf dem Markt gibt habe ich mal angefragt ob ich nicht einen ASUS Eee PC R011PX zum Testen bekommen könnte. Das war kein Problem und etwas später erhielt ich das Netbook. Das Testgerät durfte ich für etwa zwei Wochen behalten. Das war genug Zeit um mir einen fundierten Eindruck über dieses Netbook mit Ubuntu zu machen. An dieser Stelle mag ich dann gleich anmerken, dass dieser Beitrag meine subjektive Meinung zum ASUS Eee PC R011PX schildert und von absolut niemandem beeinflusst wurde.

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