Waffen, Feuerwerk, Tiere, Fahrräder, verbotene Substanzen und so weiter. All das sind Dinge, die an den Veranstaltungsorten der olympischen Spiele in London nicht erlaubt sind. Klingt ja auch alles plausibel. Eine weitere Kleinigkeit kam nun aber dazu: WLAN-Hotspots.
In einem offiziellen Dokument über Dinge die bei Olympia verboten sein werden heißt es
Persönliche/private drahtlose Zugangspunkte oder 3G-Hubs (Geräte wie Android-Telefone, iPhone und Tablets sind an den Austragungsorten erlaubt, dürfen aber nicht als drahtloser Zugangspunkt genutzt werden, um mehrere Geräte damit zu verbinden)
Das klingt zunächst skurril, könnte aber doch eine tiefere Bedeutung haben. Das britische Telekommunikationsunternehmen BT tritt für den Betrieb von WLAN bei den olympischen Spielen als offizieller Sponsor auf. Die Austragungsorte der Spiele wurden mit Access-Points ausgestattet. Das war mit Sicherheit etwas kostspielig. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum die Hotspots nur gegen Bezahlung nutzbar sein werden. Der Grund für das Verbot privater Hotspots düfte darin liegen, dass es gut sein kann, dass aus Gruppen nur noch eine Person bezahlen würde. Per Smartphone könnte dann die Internetverbindung ganz einfach für weitere Personen freigegeben werden. Das dürfte nicht im Interesse von BT sein, da so ein kleiner Teil der Einnahmen verloren gehen könnte.
Fraglich ist natürlich weiterhin, welchen Sinn so ein Verbot macht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass so ein Smartphone Akku nicht besonders lange hält, wenn das Gerät als Hotspot aktiv ist. Auf der anderen Seite, wäre es mir neu, dass ein Android Gerät eine WLAN Verbindung als Hotspot freigeben kann. Jedenfalls bei mir meckert mein Smartphone immer rum, wenn ich noch mit einem WLAN verbunden bin und einen Hotspot setzen möchte. Internet-fähige Handys und Smartphones verbreiten sich mit entsprechenden Tarifen rasend. Was könnte mit dem Verbot noch im Schilde geführt werden? Vielleicht mögliche Störungen bei Signalen?
Quelle: gizmodo.de



