Wer Anwendungen für das Smartphone Betriebssystem Android entwickeln möchte, kommt um das Android Software Development Kit nicht herum. Desweiteren ist es möglich mit Tools aus diesem SDK einen Screenshot vom Smartphone zu erstellen. Darüber hinaus kann man über das SDK, neben den Dokumentationen, auch einen Emulator einrichten, der ein Android Gerät simuliert.
Unter Archlinux kann man das SDK aus dem AUR beziehen. Installiert wird es in das Verzeichnis /opt. Alternativ kann man das Android SDK auch von dieser Seite herunterladen. Vorraussetzung, dass alle Bestandteile funktionieren ist das Java JDK von Sun. Mit den freien Java Alternativen funktioniert das Android SDK scheinbar nicht. Ist man Benutzer eines 64 Bit Systems, so muss man die 32 Bit Version des Java JDK installieren.
Bevor man aber überhaupt etwas mit dem SDK anstellen kann, müssen noch einige Pakete nachgeladen werden.
Dazu wechselt man in das Unterverzeichnis tools und führt die Datei android aus. Es sollte jetzt der Android SDK and AVD Manager erscheinen. Unter dem Punkt Available Packages findet man eine Liste mit verfügbaren Paketen. Ich habe einfach mal alles installiert.
Nachdem die entsprechenden Zusatzpakete installiert wurden, kann man unter dem Menüeintrag Virtual Devices ein Android System mit der Version 1.5, 1.6, 2.0, 2.1 oder 2.2 einrichten. Auf die einzelnen verfügbaren Optionen gehe ich hier nicht ein.
Mit diesem Emulator kann man sich jedenfalls einen schönen Überblick über die verschiedenen Versionen von Android verschaffen.
Mit dem Dalvik Debug Monitor, der im ersten Screenshot zu sehen ist, kann man unter anderem das aktuelle Bild, das auf dem Bildschirm des Smartphones zu sehen ist auf der Festplatte des PC speichern. Der Dalvik Debug Monitor wird über die Datei ddms im tools Ordner gestartet.
Wenn ein Gerät verbunden ist, was auf dem Bild oben nicht der Fall ist, kann der Screenshot unter Device–>Screen Capture erstellt werden.
Entgegen einigen Beschwerden in Android Foren lässt sich die Android Debug Bridge (ADB) auch unter Linux benutzen. Diese kann unter anderem auch dafür verwendet werden um eine andere ROM zu flashen oder Terminal Befehle komfortabel vom PC auszuführen.


Cool! Ich hab auch mal eine Anleitung für Android Entwicklung unter 64 Bit Linux geschrieben: http://www.kammerath.net/android-app-programmieren.html
Vielleicht interessiert’s ja Jemanden