Android Navi kostenlos – Navit

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Die Navigationssoftware Navit habe ich bereits schon in der ersten Ausgabe der App Sammlung kurz vorgestellt. Da ich dieses Projekt sehr mag, verfolge ich es recht aufmerksam und habe mich etwas damit beschäftigt. Als ich mein erstes Smartphone kaufte, war die Frage für mich ob es auch eine kostenlose offline Navigation für Android gibt. Da das für mich recht wichtig war und Navit eine recht gut als kostenlose offline Navigation geeignet ist, habe ich zur Vorstellung der App diesen Artikel verfasst.
Seitdem ich den Testbericht auf Android-Hilfe.de verfasst habe ist schon ein wenig Zeit ins Land gegangen und einige Dinge haben sich verändert. Einiges sogar zum guten. Es ist also ein recht guter Zeitpunkt erneut einen ausführlichen Blick auf Navit zu werfen.
Für den Test habe ich ein HTC Magic mit CyanogenMod6 mit aktiviertem SWAP und JIT benutzt, wobei JIT bei Navit keinen Vorteil bringen dürfte.
Navit ist seit kurzer Zeit auch im Market verfügbar. Da dieser Artikel schon etwas älter ist, sind einige Schritte unter Umständen nicht mehr nötig. Die Installation des Zusatzpaketes für TTS war bei mir beispielsweise nicht mehr nötig. Der Artikel sollte aber noch weitestgehend gültig sein.

Navit – die kostenlose offline Navigation: Kurzbeschreibung

Navit ist eine kostenlose OpenSource Navigationssoftware mit einer integrierten Engine zur Routenberechnung.
Als Quelle für die Karten dient OpenStreetMap. Es lassen sich aber auch andere Karten benutzen, wie die vom Marco Polo Reiseführer allerdings werde ich darauf in diesem Testbericht nicht eingehen, da mir diese nicht zur Verfügung stehen.
Desweiteren verfügt Navit auch über eine Sprachausgabe für die Navigationsanweisungen.
Das Programm ist in sehr vielen verschiedenen Sprachen verfügbar, unter Anderem auch in deutsch.
Neben Android läuft Navit auch auf vielen anderen Bertriebssystemen, zum Beispiel Linux, Windows, iPhone OS und noch einigen weiteren.

Installation und Funktionen des Navi für Android

Die kostenlose offline Navigation Navit gibt es mittlerweile auch im Market. Auf der Seite der Entwickler kann aber auch ein apk runtergeladen werden. Dabei handelt es sich um nightly builds. Dieses muss auf die SD Karte kopiert werden und mit einem Dateimanager (ES File Explorer, ASTRO etc…)installiert werden. Bei der Auswahl des apk gilt es zu beachten, dass es mittlerweile verschiedene Versionen für die unterschiedlichen Prozessortypen gibt. Zum einen gibt es Navit für armv4 Prozessoren. Diese Version wird beispielsweise benötigt, wenn man Android auf dem Freerunner benutzt. Des Weiteren gibt es eine Version für armv5te CPUs. Laut den Angaben auf der Downloadseite ist dieses für HTC Geräte gedacht. Den Kommentaren zufolge könnte es aber identisch mit der standard Android Version sein.
Das ist leider etwas verwirrend. Im Zweifel sollte man einfach die Android Version runterladen. Der Download ist kostenlos.


Android Navi kostenlos – mit den richtigen Karten

Wie in der Kurzbeschreibung schon erwähnt bringt Navit eine eigene Engine zur Routenberechnung mit. Das bedeutet zum berechnen der Route wird keine Internetverbindung benötigt. Man braucht nur das Kartenmaterial, ansonsten ist keine Verbindung zum Internet nötig. Somit handelt es sich bei Navit um eine komplett kostenlose offline Navigation.
Das Kartenmaterial muss zur Navigation vorhanden sein. Navit ist nicht in der Lage die Karten bei Bedarf nachzuladen. Es gibt zwei Möglichkeiten sich die OpenStreetMap Karten zu besorgen.
Die komfortablere Lösung sind die PreProcessed OSM Navit Maps. Dort finden sich vorgefertigte Karten, darunter etwa weltweit, Europa, Deutschland und viele weitere. Ich habe mich erst einmal mit der Europakarte begnügt. Die Europakarte ist insofern praktisch, da es so auch im Ausland möglich ist kostenlos offline zu navigieren.
Die zweite Variante an eine Karte zu kommen ist der Planet Extractor. Diese Variante ist etwas individueller, da man sich selbst den Kartenausschnitt, den man benötigt, auswählen kann. Seit einiger Zeit gibt es nun aber auch im Planet Extractor die Möglichkeit, vordefinierte Bereiche auszuwählen.
Die heruntergeladene Datei muss dann in beiden Fällen in navitmap.bin umbenannt werden und auf die Speicherkarte des Smartphones kopiert werden. Mittlerweile muss ein Unterordner mit dem Namen Navit verwendet werden, damit die Karten zur kostenlosen offline Navigation gefunden werden können.
An diesem Punkt muss ich eine kleine Anmerkung einfügen. Als ich etwa mitte des Jahres den Testbericht für Android-Hilfe.de verfasst habe gab es auf dem HTC Magic das Problem, dass Navit mit großen Karten einfach abgestürzt ist. Damals benutzte ich die CyanogenMod5. Dieser Test ist mit der CyanogenMod6 entstanden. Da ich mit der CM6 auch Swap aktiviert habe tritt dieses Problem bei großen Karten jetzt nicht mehr auf. Laut den Tickets im Bug Tracker scheint Navit zu viel Arbeitsspeicher zu benötigen. Möglicherweise würde es ohne SWAP immernoch abstürzen. Mit Sicherheit kann ich das nicht sagen.
Einzig das Scrollen auf einer großen Karte ist in einer kleinen Zoomstoofe so gut wie unmöglich. Man muss näher ranzoomen, damit es einigermaßen flüssig wird. Sicherlich ist es auf neueren Smartphones deutlich angenehmer. Erstaunlicherweise tritt dieses Phänomen beim Fahren nicht auf.

Einrichten der Sprachausgabe
Die Sprachausgabe von Navit erfolgt über Text-to-speech (TTS) und funktioniert sehr gut. Mittlerweile will Navit aber ein Paket aus dem Market installieren, das es nicht mehr gibt. Scheinbar hat sich bezüglich TTS bei Android etwas verändert. Damit die Sprachausgabe funktioniert, muss vor dem Start von Navit das Paket von dieser Seite runtergeladen und installiert werden. Im Launcher wird ein Icon mit dem Namen “TTS Service Extended” angelegt. Diese App öffnet man und installiert unter dem Menüpunkt “Language” die gewünschte Sprache. Als Default Engine benutze ich PicoTTS. eSpeak klingt wie ein Roboter mit Altersschwäche. Für die Deutsche Sprachausgabe ist “very slow” die angenehmste Sprechgeschwindigkeit. Abschließend kann man noch das Häkchen bei “Always use my Settings” aktivieren.

Navit: Benutzerfreundlichkeit (Bedienung, Gestaltung der Oberfläche)

kostenlose offline navigation androidWenn man Navit gestartet hat und es die Position per GPS ermittelt hat, was ein paar Minuten dauern kann, wird man mit einem Kartenausschnitt der aktuellen Position empfangen, insofern diese schon ermittelt wurde.
Mit einem Druck auf die Menütaste gelangt man ins Hauptmenü von Navit. Über die Einstellungsmöglichkeiten in Navit muss man nicht viele Worte verlieren, denn es gibt nicht viele. Die meisten sind unter „Einstellungen“ zu finden.
Die Navigation in den Menüs ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, da es noch keine Unterstützung für die „zurück“ Taste gibt. Tippt man das blaue Häusschen an so gelangt man zurück ins Hauptmenü. Wählt man hingegen den Globus, so gelangt man zur Kartenansicht zurück.
Die Menüs von Navit sind wirklich minimalistisch gehalten. Es gibt nicht allzuviele Konfigurationsmöglichkeiten und diese sind oft noch ohne Beschreibung, sodass man nicht genau weiß, was man da eigentlich macht.
Wenn man sich allerdings daran gewöhnt hat so stellt dies kein Problem mehr dar. Das gleiche gilt für die Tastatur die für die Suche von Orten benutzt wird. Wünschenswert wäre die Android Tastatur.
Scheinbar wurden meine Wünsche teilweise erhöhrt. In einer neuen Version von Navit wurde die Oberfläche teilweise überarbeitet. Die Adresseingabe erfolgt jetzt über das Androidtypische Menü und dort kann auch die Android Tastatur verwendet werden. Ich bin sicher, da wird sich in Zukunft noch mehr tun, denn Navit gibt es als kostenlose offline Navigation für Android noch nicht sehr lange.

Die Android Gratis-Navigation im Test

Kommen wir nun zu dem interessantesten an dem ganzen Testbericht. Die eigentliche Funktion von Navit: Navigation! Und das sogar noch komplett kostenlos und offline.
Wenn es euch zu lange dauert bis Navit per GPS die Position ermittelt hat könnt ihr diese im Menü unter „Aktionen → Ort“ festlegen. Wenn ihr anfangt zu tippen filtert Navit schon Orte raus, aufgrund der Eingabe. Wenn ein Ort ausgewählt ist erscheinen einige Optionen.
Ihr könnt noch eine genaue Straße auswählen oder euch sogenannte „point of interests“ anzeigen lassen, die nochmal kategorisiert sind.
Um den Ort nun als Startpunkt zu setzen, wählt ihr die entsprechende Option dafür aus.
Die Route wird mit einer blauen Markierung rechts und links neben der Strecke markiert. Zusätzlich gibt es auf dem Bildschirm noch Zusatzinformationen, wie Distanz, Ankunftszeit und natürlich den Abbiegepfeil.
Scrollt man manuell über die Karte so geschieht das sehr sehr langsam. Das gleiche gilt für die Zoomfunktion. Es dauert ein paar Sekunden bis da etwas geschieht.
Während der Fahrt ist die Bedienung also nicht zu empfehlen! Da sollte man seinen Beifahrer, insofern vorhanden, vorher einweisen.
Ich habe Navit mit einigen kleineren Routen getestet. Ich muss sagen, es funktioniert echt super. Wenn man die Route verlässt dauert es nur ganz kurz bis direkt wieder eine neue Route berechnet wird. Die Ansagen kommen rechtzeitig und sind sehr gut verständlich.
Es empfiehlt sich während der Fahrt das Display so hell wie möglich einzustellen, zumindest bei Tag. Für die Nacht gibt es eine alternative Darstellung, die automatisch nach Zeit ausgewählt wird oder über das Einstellungsmenü manuell gewählt werden kann. Die automatische Umstellung scheint um 18:30 Uhr zu geschehen.
Die Routenberechnung ist ganz gut, auch wenn es keine Optionen gibt um diese noch anzupassen. Die Sprachanweisungen kommen zu einem guten Zeitpunkt und mit kurzem Blick auf die Karte weiß man sofort, wo man lang muss. Navit ist also, trotz fehlender Einstellungen für die Route, eine sehr gute Lösung als kostenlose offline Navigation für Android.

Kostenlose offline Navigation mit Navit – Fazit

Navit ist einfach klasse. Es ist kostenlos und bietet eine zuverlässe Navigation, zumindest für Kurzstrecken, auf längeren Strecken konnte ich es noch nicht testen. Bei längeren Strecken könnte es emfpehlenswert sein sich eine Halterung für ins Auto zu kaufen und eine entsprechende Stromversorgung für das Smartphone sicherzustellen.
In einigen Punkten hinkt Navit anderen Navigationslösungen vielleicht noch etwas hinterher. So gilt zu beachten, dass die OpenStreetMaps in einigen Gebieten noch nicht so detailliert und vollständig sind wie beispielsweise Google Maps. Dass es keine Optionen zur Konfiguration der Route gibt ist auch nicht so schön aber mich stört es nicht sonderlich. Die habe ich bei Navis bisher sowiso nie benutzt.
Was Navit für mich gegenüber anderer Navigationssoftware besser macht sind folgende Punkte. Sowohl Navit als auch das Kartenmaterial sind kostenlos. Navit benutzt und benötigt keine Internetverbindung. Somi handelt es sich um eine komplett kostenlose offline Navigation. Es fallen im Ausland also keine Kosten durch die Navigation an, da die Routenengine in Navit integriert ist. Damit ist Navit eine gute Alternative, da es beispielsweise keine Google Maps Offline-Navigation gibt. Navit ist also eine gute Android Gratis-Navigation.
Navit ist also durchaus zu empfehlen, wenn man ein gutes offline Navi für Android sucht, besonders wenn man keine Datenflat hat oder im Ausland navigieren möchte.
Leider scheint es um die Entwicklung der Android Version etwas ruhiger geworden zu sein. Im IRC Channel von Navit sieht man aber immer wieder Leute, die sich über die Android Version unterhalten. Vielleicht tut sich in Zukunft ja noch einmal was. Da der Artikel hier schon etwas älter ist empfiehlt es sich weitere Beiträge über diese kostenlose offline Navigation Software durchzulesen.

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Ich blogge seit mehreren Jahren hier auf TuxAndDroid.de über Android und Linux. Der Fokus liegt dabei auf interessanten Spielen und Apps. Ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master an der Universität Koblenz.

20 Comments to Android Navi kostenlos – Navit

  1. Wenn man ein Offline Navi sucht, das etwas schneller reagiert bei der Kartendarstellung, sollte man mal Navdroid ausprobieren. Die benutzen auch OSM Karten, bereiten die aber selber vor, so dass das Material viel kleiner und schneller zugreifbar ist. Die App kostet einmal “ne Zigarettenschachtel” ;), Kartenmaterial wird super simpel in der app vom navdroid server gezogen und regelmässig und kostenlos aktualisiert. Ich bin ziemlich zufrieden mit dieser Offline Lösung. :)

  2. Navdroyd ist im Vergleich die “erwachsenere” Lösung, man merkt im Vergleich schon, dass es eine kommerzielle Software ist. Auch wenn sie nur so viel kostet wie ‘ne Schachtel Zigaretten :-)

  3. Hm, ich habe mir Navdroyd noch nicht angeschaut. Das muss ich mal nachholen.
    Ich denke in Navit steckt auf jeden Fall eine Menge potenzial, wenn sich einige finden um die Version für Android etwas besser zu entwicklen.
    Navdroyd werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen auch wenn Navit ganz ok ist ;)

  4. Ich bin neu bei Android. Wie installiert man Navit nun genau? Was ist der Dateimanager beim X10?

  5. Hallo Norbert,
    Um das APK von Navit zu installieren musst du noch einen Dateimanager aus dem Market installieren. Suche da mal nach ES File Explorer oder ASTRO.
    Diesen startest du dann und wählst dort das APK von Navit aus.
    Falls du noch weitere Fragen hast, dann kannst du gerne fragen.

  6. Schon komisch, warum wird die Navi Software denn nicht im Android Market angeboten? Ist die kostenlose Version von Navigon da nicht um einiges besser?

    Gruß

  7. Die kostenlose Version von Navigon ist, wenn ich das richtig sehe aber nur für Telekom Kunden. Nach Berichten in diversen Foren scheint es auch wirklich nur mit einer SIM Karte von der Telekom zu funktionieren.
    Zu der Marketfrage:
    Dazu wird es mehrere Gründe geben, denke ich. Die Android Portierung ist ja nur ein Ableger. Navit ist ja nicht für mobile Geräte ausgelegt und das merkt man der Android App ja auch an. Daher denke ich mal das die Entwickler keine Lust haben Versionspflege an mehreren Orten zu betreiben, da es ja fast täglich eine neue Version gibt. Ich schätze mal die Änderungen sind eher gering von Version zu Version.
    Noch dazu dürften die Market gebühren kommen. Navit ist OpenSource, daher komplett kostenlos. Die Entwickler stecken da so schon genug Zeit in die Software. Könnte es verstehen, wenn sie die Marketgebühren nicht akzeptieren. Man weiß ja nicht, wie es so finanziell bei denen aussieht.
    Genau kann ich es aber nicht sagen :)

  8. Hi, super Beitrag, danke! Habe nach AndMap und OsmAnd fast aufgehört zu glauben, dass es eine funktionierende, kostenlose Offline-Lösung gibt, bis mich Google hierhin führte. Auch die Anleitung mit der Sprachausgabe ist sehr hilfreich, danke!

    [quote]
    Die heruntergeladene Datei muss dann in beiden Fällen in navitmap.bin umbenannt werden und auf die Speicherkarte des Smartphones kopiert werden. Es darf kein Unterordner verwendet werden, da Navit die Karte sonst nicht findet![/quote]

    Nachdem ich Navit’s aktuelles Wiki durchforstet habe, ist der Weg für andere Pfade nun auch klar. Andere Pfade zu nutzen ist vor allem dann sinnvoll, wenn man größere Karten nutzen möchte, die man wegen begrenzten Speichers z.B. auf die externe SD-Karte auslagern müsste.

    1. Zunächst muss man Navit’s Installationspaket (.apk) als zip entpacken.
    2. Daraus /res/raw/navit.xml extrahieren.
    3. In der XML-Datei den Knoten “mapset” aufsuchen, der werksseitig den Pfad zu “navitmap.bin” enthält und diesen durch den eigenen Pfad ersetzen. In meinem Fall ist es nun so:
    4. Die editierte “navit.xml” kann nun auf das oberste zugreifbare Verzeichnis des Telefonspeichers kopiert werden, also nach “/sdcard/”. Navit liest beim Starten automatisch diese Datei ein und erfährt dadurch den Pfad zur Karte.

    Erfolgreich getestet habe ich das auf dem Samsung Galaxy i9000 mit der Froyo-Version von Android. Das heißt, die Karte wurde geladen und angezeigt.
    Den Rest muss ich morgen beim Autofahren testen. :)

  9. Hallo!
    Tolle Beschreibung, bekomme das leider mit der apk nicht hin. Nach dem download habe ich autom. eine zip-Datei am PC, aus der sich nichts mehr extrahieren lässt.
    Warum kann man die apk nicht als apk downloaden, die müsste der Installer am Handy erkennen. Vielleicht kann mir jemand Schritt für Schritt erklären, wie das funktioniert.
    ES File Manager habe ich drauf.
    Danke!

  10. Ich habe mir die Download Links gerade nochmal angeschaut. Was du da runterlädst sind APKs. Einfach nicht drüber nachdenken warum der PC die als Zip archiv erkennt.
    Einfach das was du runterlädst auf die Speicherkarte packen.

  11. Hallo Florian!
    Danke erst mal fuer Deine Informationen. Was sicherlich auch noch erwaehnenswert ist, das Navit auch mit den alten Karten des “Marco Polo Grosser Reiseplaner” funktioniert. http://wiki.navit-project.org/index.php/European_maps.
    Man kann sie wohl auch in die Android-Version einbinden:
    http://sourceforge.net/projects/navit/forums/forum/512960/topic/3501170 (Post 8)
    Der Vorteil ist, das man auch dort nicht verloren ist wo OSM eher schwach ist (Tuerkei?).

    Die Karte gab es bei Amazon fuer einen Appel und ein Ei. Wer in der Wetterau wohnt dem leihe ich sie gerne mal zum ausprobieren;).
    Ich versuche das mal auf einem ZTE SF. Da ich zwar rudimentaere Linuxkentnisse habe, aber nicht so ein Krack bin rechne ich ggF mit Deiner Hilfe ;).

    Gruss
    Matthias

  12. Hallo Zusammen!

    Wie oben erwähnt, hat bei mir der apk-download auf den PC nur als zip funktioniert, daher habe ich diese über WLan auf´s Handy direkt geladen und installiert.
    Zum verwalten von mehreren Kartendateien habe ich auf der SDCard Unterordner mit dem Namen der Region der Karte erstellt, die ich bei Bedarf in das Stammverzeichnis der SD verschiebe, da ja alle Kartendateien “navitmap.bin” heissen müssen.
    Sollte sich eine Karte über Navit nicht öffen, bzw. laden lassen, vor dem Kopieren der Karten auf die SDCard noch am PC in den “Eigenschaften” der Datei die Sperre aufheben, die wahrscheinlich autom. hinzugefügt worden ist.
    Freue mich schon auf den Praxistest.

    Gruß
    pirkis