Januar 2012 Archive - TuxAndDroid

Archiv für 6. Januar 2012

GNOME 3 auch mit dem ATI Catalyst Treiber nutzen

Besitzt man eine ATI Grafikkarte, so ist man, insofern man eine Linuxdistribution verwendet ziemlich oft der gelackmeierte. Der ATI Catalyst (fglrx) Treiber macht gerne mal Probleme und wird meiner Ansicht nach von ATI beziehungsweise AMD nicht besonders gut gepflegt. Schon bevor Gnome 3 freigegeben wurde war klar, dass dies nicht dem proprietären Treiber von ATI funktionieren würde. Anfangs klappte es mit dem Nvidia Treiber übrigens auch nicht. Das Problem wurde aber seitens Nvidia relativ zeitnah behoben. Beim ATI Catalyst Treiber blieben die Probleme bis zum 11.12 Release weitestgehend bestehen. Probleme gab es immer, nur äußerten sich diese je nach Version anders. Ganz problemfrei funktioniert Gnome 3 mit dem ATI Treiber unter Linux immer noch nicht aber es ist durchaus benutzbar. Ein paar kleine Anpassungen waren auch mit Catalyst 11.12 erforderlich. Diese werde ich kurz erläutern.

Die Probleme mit dem Catalyst Treiber und Gnome 3 äußern sich darin, dass das Bild gerne mal flackert oder Gnome 3 generell langsam ist, wie zum Beispiel beim verschieben von Fenstern. Die “rainbow bar” wurde ja glücklicherweise schon vor etwas längerer Zeit behoben. Mit den opensource Treibern funktioniert Gnome 3 wunderbar, allerdings eignen diese sich auf Notebooks nicht so gut, da die Energiesparfunktionen nicht annähernd so gut sind wie beim proprietären Treiber.
Nach ziemlich langer Recherche habe ich dann die scheinbar entscheidende Änderung gefunden, die vorgenommen werden muss, wenn man Gnome 3 mit dem Catalyst Treiber verwenden will. Die Datei /etc/environment muss mit Root Rechten geöffnet werden. Ans Ende fügt man folgende Zeile:
CLUTTER_PAINT=disable-clipped-redraws:disable-culling
Die Änderung muss gespeichert werden, danach startet man die Sitzung neu. Welche Nebenwirkungen diese Zeile hat, kann ich nicht beurteilen.
Schritt 2 ist die Aktivierung der rissfreien Darstellung im Catalyst Control Center. Das sorgte bei mir dafür, dass das Bild nicht mehr flackert, wenn man das Fenster wechselt. Jedoch muss ich das nach jedem Reboot wieder erneut machen. Im Catalyst Control Center steht zwar, dass die rissfreie Darstellung aktiviert ist, ich muss sie jedoch wieder deaktivieren und neu aktivieren, damit sie funktioniert.
Mit den beiden Anpassungen läuft Gnome 3 bei mir ziemlich gut. Jetzt muss ich nur noch schauen ob ich einen Weg finde, den letzten Schritt irgendwie zu automatisieren, dann bin ich vollends glücklich mit Gnome 3 und Catalyst! Die gnome-shell ist mit dem Catalyst Treiber nun ziemlich flüssig.
via: askubuntu.com

Sonic CD nun auch endlich für Android

Wer kennt ihn nicht? Sonic, den Igel. Seit kurz vor Weihnachten rennt der blaue Racker mit seinen roten Schuhen nun auch auf Android Smartphones. Das Spiel ist unter dem Namen Sonic CD im Android Market zu finden. Derzeit kostet Sonic CD 2,29€. Ich habe in meiner Kindheit Sonic nie intensiv gespielt. Ab und an habe ich mal ein paar Folgen der Serie gesehen. Nichts desto trotz fand ich den blauen Igel schon immer irgendwie cool. Daher habe ich es mir auch nicht nehmen lassen Sonic CD zu kaufen und schildere euch nun meine Eindrücke zum Spiel.

Sonic CD: Installation

Nach dem ersten Start des Spiels müssen noch gut 270 MB an Daten nachgeladen werden. Wer die Kommentare im Market verfolgt hat wird gelesen haben, dass das gar nicht so ohne ist. Der Download ist schleppend langsam. Zusätzlich wurde der Download bei mir jedes mal unterbrochen, wenn ich eine andere App geöffnet hatte. Die Konsequenz des ganzen: Über Nacht laden. So weit sind wir also heute schon, dass wir 270 MB über Nacht runterladen müssen. Ist der Download aber dann irgendwann endlich mal abgeschlossen, muss das Spiel noch einmal neu gestartet werden, dann kann es los gehen.

Sonic CD Android

Sonic CD: Die Story

Sonic macht sich auf den Weg zum weit entfernten Never Lake. Dort will er sehen, wie der Planet “Little Planet” erscheint. In dieser geheimnisvollen Welt gibt es sogenannte Time Stones. Diese sind sehr mächtig, da sie Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen lassen können. Allerdings ist der böse Dr. Eggman, welcher nach den Time Stones sucht, Sonic zuvor gekommen. Little Planet ist bereits in einem Metallkäfig eingesperrt. Sonics Ziel ist es Dr. Eggman aufzuhalten und die Time Stones zurück zu holen. Auf seiner Zeitreise muss Sonic die Maschinen von Dr. Eggman zerstören.

Sonic CD: Gameplay und Steuerung

Sonic CD steuert sich auf dem Android Smartphone ziemlich intuitiv. Beim berühren des Bildschirms erscheint in der linken unteren Ecke ein virtuelles D-Pad mit vier Richtungen. Rechts unten erscheint ein Button zum Springen. Hält man einige Zeit hoch+springen bzw. runter+springen gedrückt, kann man noch ein paar besondere Aktionen wie Sprinten und Wirbelsprint durchführen. Im Großen und Ganzen ist die Steuerung gut umgesetzt. Auf der Tastatur des Asus Eee Pad Transformer lässt sich das Spiel am besten mit WASD und J zum springen steuern.
rundsätzlich geht es bei jedem Level ersteinmal darum dieses möglichst schnell zu beenden. Dabei sollte man aber auch möglichst viele Ringe einsammeln. Kollidiert man mit einem Gegner, so verliert man diese Ringe. Es gibt aber für eine kurze Zeit die Möglichkeit diese wieder einzusammeln. Ab und zu kommt einem dann noch eine von Dr. Eggmans Maschine in die Quere. Diese muss dann zerstört werden. So viel zum Spielprinzip von Sonic.

Sonic CD Android

Sonic CD mit sichtbarem D-Pad

Sonic CD: Grafik und Sound

Was Sound und Grafik angeht darf man natürlich keine Wunderwerke erwarten, schließlich handelt es sich bei Sonic CD für Android um einen Port von der Sega. Dementsprechend sucht man 3D Grafik und spezielle Soundeffekte vergebens. Sonic CD ist wirklich sehr farbenprächtig und innerhalb der einzelnen Level wird somit eine stimmige Atmosphäre erzeugt. Die Musik unterstützt das Ganze. Im Hauptmenü hat man übrigens die Auswahl, ob man den original japanischen Soundtrack oder den amerikanischen Soundtrack haben möchte. Ich bin bisher beim japanischen geblieben. Dieser gefällt mir auch besser als der amerikanische Soundtrack. Da ich mit so Musik nicht besonders viel anfangen kann bleibt es für mich bei erträglichem Gedudel. Aber es passt alles. Die Soundeffekte beschränken sich wirklich auf ein Minimum. Diese gibt es lediglich beim Springe, Sprinten und beim Einsammeln von Ringen.

Fazit

Hat man den Kampf mit dem Download endlich überwunden, so kommt man in den Genuss eines wirklich guten Spiels. Sonic wurde erstklassig von SEGA auf Android portiert. Der Preis ist für das Spiel auch angemessen. Von daher kann ich allen Sonic Fans eigentlich nur dazu raten zuzuschlagen. Das Spiel macht auf jeden Fall Spaß und es ist nie erforderlich, dass man längere Zeit am Stück spielt. Es eignet sich also auch mal für zwischendurch.

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